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Kampf den Milben

Eine gute Matratze sollte nicht nur eine Wohltat für die Wirbelsäule und bequem sein, sondern vor allem möglichst frei von Milben.

Milben gehören zur Gattung der Spinnentiere, sieht man sich die Tierchen unter einem Elektronenmikroskop an, so erkennt man auch die Ähnlichkeit zu Spinnen. Milben sehen jedoch nicht nur ekelhaft aus, sondern können auch Krankheiten verursachen. So haben immer mehr Menschen in den westlichen Industrieländern eine Allergie gegen Hausstaub entwickelt. Die Allergie richtet sich dabei jedoch nicht gegen den Staub an sich, sondern den in ihm enthaltenen Kot der Milben. In vielen Fällen wandelt sich die Allergie gegen Hausstaub innerhalb weniger Jahre zuAsthma, wenn man sie nicht rechtzeitig behandelt. Die Milbe selber ernährt sich von abgestorbenen Hautschuppen, von denen jeder Mensch täglich ein bis zwei Gramm verliert. Hausstaubmilben leben durchschnittlich sechs Wochen und produzieren in dieser Zeit im Vergleich zu ihrem Körpergewicht die bis zu 200-fache Menge an Kot. Da jedes Milbenweibchen im Durchschnitt bis zu 80 Eier in ihrem Leben legt, kann man sich vorstellen, wie schnell sich diese Schädlinge in unseren Matratzen, Polstern und Teppichen verbreiten.

Mit folgenden Maßnahmen kann man aber innerhalb kurzer Zeit einen Großteil der gesundheitsschädlichen Milben wieder loswerden.

Spezielle Allergikermatratzen

Egal ob man eine Hausstauballergie hat oder nicht, die Anschaffung einer Allergikermatratze oder einer entsprechenden Auflage, ist ein effektiver Schutz vor Milben. Die Matratze und/oder die Matratzenauflage besteht aus einem speziellen Material, das es den Milben schwer macht, sich zu vermehren oder sich dauerhaft festzusetzen.

Staubsauger

Allergiker und an Asthma erkrankte Personen sollten sich auf jeden Fall hochwertige Staubsauger mit speziellen Filtern wie etwa von Vorwerk Staubsauger Zubehör zulegen. Damit lassen sich nicht nur Teppiche und Fußböden vom lästigen Staub befreien, sondern auch die Matratze kann mit speziellen Matratzenbürsten und Reinigungsmitteln von Staub und Milben gesäubert werden. Durch regelmäßiges Absaugen und Pflegen mit Anti-Milben Reinigungsmitteln kann man einen Großteil der Matratze und auch der Polstermöbel milbenfrei machen und damit seine Gesundheit fördern.

Luftfeuchtigkeit und Heizen

Die optimalen Lebensbedingungen der Hausstaubmilbe sind Temperaturen um die 25 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 70 Prozent – genau die Bedingungen, die in den meisten Schlafzimmer herrschen. Im Schlafzimmer sollten daher Temperaturen um die 20 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von höchstens 50 Prozent  herrschen, denn darunter sterben die lästigen Milben nämlich ab. Regelmäßiges Saugen und Lüften sorgt außerdem für ein Absterben der lästigen Mini-Tierchen.

Wäsche waschen

Um die Bettwäsche möglichst milbenfrei zu bekommen, sollte man außer regelmäßigem Saugen die Kopfpolster und Bettwäsche regelmäßig waschen – die Waschtemperatur sollte dabei um die 60 Grad liegen.

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